Verheerende Monsun-Überschwemmungen in Nepal haben mindestens 359 Menschen das Leben gekostet, mehr als 1.300 werden noch immer vermisst. Unter den Vermissten befinden sich laut dem britischen Außenministerium mindestens 33 britische Staatsangehörige, darunter ein 13-jähriges Mädchen und ein 14-jähriger Junge.
Die Überschwemmungen, zu den tödlichsten in der jüngeren Geschichte Nepals gehörend, fegten durch mehrere Distrikte und zerstörten Häuser, Brücken und Straßen. Rettungsoperationen laufen, aber der Zugang zu einigen betroffenen Gebieten bleibt durch anhaltende starke Regenfälle und beschädigte Infrastruktur stark beeinträchtigt.
Premierminister Burnham hat 5 Millionen Pfund Soforthilfe für Nepal angekündigt. Das Außenministerium hat ein Krisenteam eingerichtet, um britische Staatsangehörige und ihre Familien zu unterstützen.
Nepal ist während der Monsunmonate Juni bis September besonders anfällig für saisonale Überschwemmungen. Dieses Jahr wurden die Überschwemmungen jedoch als außergewöhnlich schwer beschrieben. Die Nepalesische Regierung hat in den am stärksten betroffenen Distrikten den Ausnahmezustand ausgerufen.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie