Am Montag, den 30. März, ist der bulgarische Interims-Premierminister Andrej Gjurow offiziell in Kiew eingetroffen. Der diplomatische Besuch, der auf der offiziellen Website der bulgarischen Regierung bestätigt wurde, zielt darauf ab, die bilateralen Beziehungen zu stärken und wichtige strategische Fragen zwischen den beiden Nationen zu erörtern.
Während seines Aufenthalts in der ukrainischen Hauptstadt wird Gjurow eine Reihe von bilateralen Treffen auf höchster Ebene abhalten. Auf seiner Agenda stehen wichtige Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Premierministerin Julija Swyrydenko sowie weiteren hochrangigen Staatsbeamten.
Der Interims-Premierminister wird von einer hochrangigen Delegation begleitet, was den umfassenden Charakter der Gespräche unterstreicht. Zu den begleitenden Regierungsmitgliedern gehören:
Das Übergangskabinett von Andrej Gjurow hat nach seiner formellen Ernennung am 12. Februar am Mittwoch, den 18. Februar, offiziell die Regierungsgeschäfte übernommen. Er wird die Exekutive des Landes bis zu den für April anberaumten nationalen Wahlen leiten.
Dieser Übergangsregierung ging eine Zeit erheblicher politischer Unruhen in Bulgarien voraus. Die vorherige Regierung war im Dezember nach massiven öffentlichen Protesten zurückgetreten. Die Demonstrationen, die als die größten des Landes seit Jahrzehnten beschrieben wurden, entzündeten sich in erster Linie am breiten Widerstand gegen einen äußerst umstrittenen jährlichen Haushaltsentwurf.
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