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AfD baut Vorsprung vor CDU/CSU aus — Vertrauen in Bundesregierung sinkt weiter

📅 Aug 6, 2026⏱ 2 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) hat ihren Vorsprung vor CDU und CSU im Deutschlandtrend August weiter ausgebaut. Die Umfrage von infratest-dimap, die zwischen dem 3. und 5. August unter rund 1300 repräsentativ ausgewählten Bundesbürgern durchgeführt wurde, spiegelt eine zunehmende Entfremdung des deutschen Elektorats von der politischen Mitte wider.

Schwindendes Vertrauen in die Bundesregierung

Nur zwölf Prozent der Befragten glauben, dass die jüngste Kabinettsumbildung von Bundeskanzler Friedrich Merz zu einer besseren Regierungsarbeit führen wird. Thorsten Frei wechselte vom Chefposten des Kanzleramts an die Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; Nina Warken übernahm die Leitung der Regierungszentrale. 43 Prozent aller Befragten geben an, stets das Gefühl zu haben, benachteiligt zu werden — unter AfD-Anhängern steigt dieser Wert auf 70 Prozent.

Wachsende Akzeptanz von Kooperation mit der AfD

Immer mehr Deutsche befürworten eine zumindest fallweise Zusammenarbeit anderer Parteien mit der AfD — ein Stimmungswandel, der die bisherige politische Brandmauer gegen die Rechtspopulisten zu bröckeln beginnen lässt.

CSD-Anschlag verändert Wahrnehmung der Bedrohung

Die Umfrage erfasst auch die psychologischen Folgen des islamistischen Anschlags vom 25. Juli in Berlin: Ein junger Islamist fuhr mit einem Mietwagen in eine CSD-Menschenmenge, tötete eine Frau und verletzte 31 Menschen schwer. Der Täter wurde tags darauf von der Polizei erschossen. Ein Drittel der Deutschen macht sich nun Sorgen, selbst Terroropfer zu werden. 70 Prozent sehen den islamistischen Terror als größte Gefahr — ein Stimmungsumschwung gegenüber früher, als rechtsextremer Terror die Hitliste anführte.

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