Ballistische Raketen treffen Kiew ohne Luftalarm: Luftstreitkräfte erklären den Vorfall
Russland traf Kiew am Abend des 12. Oktober mit etwa sechs ballistischen Raketen, ohne dass zuvor Luftalarm gegeben worden war. Die ukrainischen Luftstreitkräfte räumten den Vorfall ein und erklärten, sie hätten keine rechtzeitigen Informationen über Abschüsse aus russischem Territorium erhalten.
Erklärung der Luftstreitkräfte
«Um 22:10 Uhr traf der Feind die Hauptstadt vorläufig mit sechs ballistischen Raketen. Keine Informationen über Abschüsse aus russischem Territorium wurden empfangen, weshalb kein rechtzeitiger Luftalarm ausgelöst wurde», heißt es in der Mitteilung.
Kiewer Bürger meldeten Explosionen in mehreren Stadtteilen, Einsatzfahrzeuge rückten aus. Das Ausbleiben des Alarms sorgte für sofortige Kritik.
Eine anhaltende Herausforderung für die Luftverteidigung
Ballistische Raketen sind schneller als Marschflugkörper und Drohnen und belasten das ukrainische Flugabwehrnetz dauerhaft. Kiew hat westliche Partner wiederholt um zusätzliche Raketenabwehrsysteme ersucht.
