Die brasilianische Regierung hat zwei hochrangigen US-Beamten, Riley M. Barnes und Samuel Samson, Visa verweigert. Sie hatten beantragt, Brasilia vom 27. bis 30. Juli zu besuchen. Brasilianische Beamte sagten, der Besuch sei als Versuch gewertet worden, das Wahlsystem vor der Wahl am 4. Oktober in Frage zu stellen.
Das US-Aussenministerium bestand darauf, dass die Beamten Wahlintegritat, Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit besprechen wollten. Die Visumantrageuge wurden am 20. Juli gestellt und am 25. Juli abgelehnt.
Die USA haben Zolle von bis zu 37,5% auf brasilianische Exporte verhangt, die am 25. Juli in Kraft traten. Die Lander streiten auch uber die Strafverfolgung von Bolsonaro.
Brasiliens Regierung sieht den geplanten amerikanischen Besuch als Wahleinmischung, sagten mit der Angelegenheit vertraute Beamte.
Brasiliens Prasidentschaftswahl am 4. Oktober wird eines der meistbeachteten Wahlereignisse in Lateinamerika in diesem Jahr sein.
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