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Brussels Rejects Claims That Nordic EU Expansion Could Delay Ukraine's Accession

Brüssel weist Behauptungen zurück: Nordische EU-Erweiterung wird den Beitritt der Ukraine nicht verzögern

📅 Mar 30, 2026⏱ 2 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Die Europäische Kommission hat Medienspekulationen entschieden zurückgewiesen, wonach ein möglicher Beitritt Islands oder Norwegens zur Europäischen Union den Weg der Ukraine zur Mitgliedschaft verzögern könnte. Während eines kürzlichen Pressebriefings in Brüssel bekräftigten EU-Beamte ihr unerschütterliches Engagement für den Integrationsprozess Kiews.

Kategorische Leugnung eines Zusammenhangs

Der Sprecher der Europäischen Kommission, Olof Gill, ging auf die Gerüchte ein und stellte die offizielle Haltung des Blocks klar. Er betonte, dass die Erweiterungsprozesse für verschiedene Nationen völlig unabhängig voneinander ablaufen.

„Wir waren als Europäische Kommission im Namen der gesamten EU sehr spezifisch in unseren Verpflichtungen gegenüber Ländern in verschiedenen Phasen ihres EU-Beitritts“, erklärte Gill gegenüber der Presse.

Er räumte ferner mit der Vorstellung eines Interessenkonflikts oder einer Priorisierung zwischen den Kandidatenstaaten auf und fügte hinzu: „Ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Themen nicht miteinander verbunden sind, und wir weisen solche Annahmen kategorisch zurück.“

Islands erneute europäische Ambitionen

Die Klarstellung aus Brüssel erfolgt vor dem Hintergrund erneuter Diskussionen über die nordische Erweiterung. Kürzlich billigte die isländische Regierung einen Vorschlag, am 29. August ein nationales Referendum abzuhalten. Bei dieser Abstimmung werden die Bürger darüber entscheiden, ob Reykjavik die Verhandlungen über einen Beitritt zur Europäischen Union wieder aufnehmen soll.

Island hat eine komplexe Geschichte mit der europäischen Integration. Die Nation hatte zuvor 2009 im Zuge einer schweren globalen Finanzkrise die EU-Mitgliedschaft beantragt. Die Regierung setzte die Verhandlungen jedoch 2015 einseitig aus und verwies auf die damaligen Misserfolge und die Instabilität innerhalb der Eurozone. Ob das bevorstehende Referendum Islands Kurs ändern wird, bleibt abzuwarten, aber die EU hat deutlich gemacht, dass neue Entwicklungen nicht auf Kosten der Ukraine gehen werden.

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