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Kolumbien wird erstes lateinamerikanisches Land mit explizitem Verbot der weiblichen Genitalverstuemmelung

📅 Aug 4, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare
Kolumbien ist das erste Land in Lateinamerika geworden, das weibliche Genitalverstuemmelung (FGM) explizit verboten hat, nach jahrelangen Kampagnen von Menschenrechtsgruppen und Fuersprecha fuer indigene Gemeinschaften. Die neue Gesetzgebung zielt speziell auf die Praxis in indigenen Gemeinschaften ab, wo sie trotz bestehender Schutzbestimmungen nach Kinderschutz- und Koerperverletungsgesetzen fortbestanden hat. Kolumbien beherbergt mehrere indigene Gruppen, bei denen FGM als Teil kultureller Traditionen praktiziert wurde. Menschenrechtsorganisationen lobten den Schritt als bedeutenden Fortschritt, wiesen jedoch darauf hin, dass eine effektive Durchsetzung entscheidend sei, um sicherzustellen, dass das Verbot wirkliche Auswirkungen hat.
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