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Colombian coca farmer in field, crop substitution program Colombia

Kolumbiens Kokafarmer wollen aus dem Drogenhandel aussteigen — können aber nicht

📅 Jul 19, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Kolumbianische Bauern, die Koka anbauen — den Rohstoff für die Herstellung von Kokain — sagen, dass sie nicht in der Lage sind, den Drogenhandel zu verlassen, weil staatliche Unterstützung für die Umstellung auf andere Kulturen fehlt. Das berichtet die BBC. Obwohl viele Anbauer ernsthaft auf legale Landwirtschaft umsteigen wollen, bietet die unzureichende Hilfe keinen realisierbaren Ausweg aus der Schattenwirtschaft.

Gefangen in der Kokainindustrie

Der BBC-Bericht dreht sich um die Geschichte eines Bauern, der aufhören wollte, Koka anzubauen, aber nicht in der Lage war, diesen Übergang zu vollziehen. Sein Schicksal spiegelt die weitreichenden Herausforderungen wider, mit denen kokaanbauende Gemeinschaften im ländlichen Kolumbien konfrontiert sind. Die Bauern sagen, dass ein Ausstieg aus der Kokainindustrie ohne nennenswerte wirtschaftliche Unterstützung praktisch unmöglich ist.

Substitutionsprogramme greifen nicht

Substitutionsprogramme sollen Kokabauern dazu bewegen, auf legale Alternativen wie Kaffee, Kakao oder andere Agrarprodukte umzusteigen. Die von der BBC befragten Bauern beschreiben jedoch eine erhebliche Lücke zwischen politischen Zusagen und der Realität vor Ort.

Ohne garantierte Märkte für legale Produkte und ausreichende Anschubfinanzierung kommen viele Anbauer zu dem Schluss, dass ein Kulturwechsel schlicht nicht die wirtschaftliche Sicherheit bietet, die der Kokaanbau trotz aller Gefahren und Illegalität gewährleistet.

Quelle: BBC News
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