Equinor warnt: Ohne Genehmigungen für Nordsee-Felder droht Großbritannien als Investitionsstandort unattraktiv zu werden
Der norwegische Ölkonzern Equinor hat gewarnt, Großbritannien könnte für Investoren «unattraktiv» werden, wenn die Regierung die Nordseefelder Rosebank und Jackdaw nicht genehmigt. CEO Anders Opedal nannte die Unsicherheit «eine unangenehme Lage», zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass Premierminister Andy Burnhams Aussagen über einen «pragmatischen Ansatz» eine Genehmigung ankündigen.
Was auf dem Spiel steht
Rosebank ist Großbritanniens größtes unerschlossenes Öl- und Gasfeld mit bis zu 500 Millionen Barrel. Jackdaw ist zu 99% fertiggestellt und könnte noch in diesem Winter Gas liefern. Beide Felder wurden zunächst von der Vorgängerregierung genehmigt, dann aber durch ein schottisches Gerichtsurteil blockiert. Die endgültige Entscheidung liegt bei Energieministerin Miatta Fahnbulleh.
