Anwaelte der australischen Moerderin Erin Patterson haben bei ihrer Berufungsanhoerung argumentiert, dass ihre Verurteilung durch eine "katastrophale" Verwechslung in einem Hotel waehrend des Prozesses untergraben wurde, und einen neuen Prozess gefordert.
Patterson verbuesst eine lebenslange Haftstrafe, nachdem sie im Juli 2023 drei Verwandte mit einem Rinderhuefte-Wellington mit Giftpilzen getoetet hatte. Ihre Opfer waren ihre Schwiegereltern Don und Gail Patterson (je 70) und Gails Schwester Heather Wilkinson (66). Ihr entfremdeter Ehemann Simon sagte kurzfristig ab und ueberlebte.
Barrister Richard Edney teilte dem Berufungsgericht Melbourne mit, dass die Geschworenen waehrend ihrer Beratungen im selben Hotel wohnten wie Mitglieder der Anklagebehroerde, ein Polizeizeuge und Journalisten. Dies habe die Integritaet der Urteile untergraben und erfordere einen neuen Prozess.
Die Staatsanwaltschaft erkannte die Situation als bedauerlich an, bestand aber darauf, dass sie versehentlich entstanden sei und es keine Kommunikation zwischen Geschworenen und anderen Parteien gegeben habe.
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