
In einem wichtigen Schritt zur Stärkung der regionalen Sicherheit hat die Europäische Kommission am 30. März 2026 die Genehmigung eines 1,5 Milliarden Euro schweren Arbeitsprogramms im Rahmen des Europäischen Programms für die Verteidigungsindustrie (EDIP) bekannt gegeben. Ein zentrales Ziel dieser Initiative ist die Integration des ukrainischen Verteidigungssektors in den breiteren europäischen rüstungsindustriellen Komplex.
Der neu verabschiedete Rahmen soll drängende sicherheitspolitische Herausforderungen bewältigen, indem er die Produktionskapazitäten erweitert, gemeinsame europäische Beschaffungen fördert und die industrielle Zusammenarbeit mit Kiew vertieft.
„Jetzt können die Mitgliedstaaten, Norwegen und – zum ersten Mal im Rahmen eines EU-Verteidigungsindustrieprogramms – die Ukraine und ihre Industrien von Finanzierungsmöglichkeiten profitieren, um die Verteidigungszusammenarbeit zu intensivieren und die Produktion hochzufahren“, erklärte Andrius Kubilius, der EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt.
Das 1,5-Milliarden-Euro-Paket, das für den Zeitraum 2026-2027 vorgesehen ist, verteilt sich auf mehrere Schlüsselinitiativen:
Die erste Runde der EDIP-Förderaufrufe wird am 31. März 2026 auf dem EU-Portal für Finanzierung und Ausschreibungen eröffnet. Das EDIP selbst wurde am 8. Dezember 2025 als Teil einer breiteren Strategie zur Anpassung an ein sich rasch wandelndes Sicherheitsumfeld formell angenommen. Dies folgt auf einen im vergangenen Oktober vorgelegten EU-Verteidigungsfahrplan, der die Ukraine ausdrücklich als eine entscheidende Säule der langfristigen Verteidigungsbereitschaft Europas identifizierte.
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