Brain waves and neural activity used to guide PTSD magnetic stimulation
Gesundheit

FDA lässt hirngesteuerte Magnettherapie bei PTBS zu; Firma nennt 68 % Remission

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Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat eine neue, personalisierte Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zugelassen: die Magnetic e-Resonance Therapy (MeRT), entwickelt vom kalifornischen Unternehmen Wave Neuroscience gemeinsam mit Forschenden des Texas A&M Health Institute of Biosciences and Technology. Laut Wave Neuroscience verzeichneten die Studienteilnehmer eine Verringerung der PTBS-Symptome um 52 %, und 68 % erreichten eine Remission. Die vollständigen Ergebnisse werden noch für die Veröffentlichung aufbereitet; die Zahlen stammen daher vom Unternehmen und sind vorläufig.

Wie die Behandlung funktioniert

MeRT verbindet Messungen der Hirnaktivität mit gezielter Magnetstimulation. Zunächst zeichnet ein Elektroenzephalogramm (EEG) die elektrischen Signale des Gehirns auf. Diese Informationen steuern einen personalisierten Plan mit transkranieller Magnetstimulation (TMS), bei der eine an die Kopfhaut gelegte Spule Magnetimpulse abgibt. TMS war bereits für die Behandlung therapieresistenter Depressionen zugelassen. Das Besondere an MeRT ist ein KI-gestützter Algorithmus, der die Stimulation an die Hirnaktivität jedes einzelnen Patienten anpasst, statt ein Standardprotokoll zu verwenden.

In der Studie erhielten die Teilnehmer fünf Sitzungen pro Woche über fünf bis sechs Wochen. Die Forschenden berichteten, die Verbesserungen schienen auch nach Ende der Sitzungen anzuhalten. Die Quelle sagt nicht, wie viele Patienten teilnahmen oder ob es eine Kontrollgruppe gab.

Womit sie verglichen wird

Die PTBS-Behandlung stützt sich bisher überwiegend auf Psychotherapie und SSRI-Medikamente wie Sertralin und Fluoxetin, und viele Patienten behalten ihre Symptome. Eine Übersichtsarbeit zu PTBS-Medikamenten aus dem Jahr 2020 fand Verbesserungen von 6,8 bis 10,1 Punkten auf Symptomskalen und Remissionsraten von höchstens 10,9 %. Der medizinische Leiter des Unternehmens, Erik Won, bezeichnete die Studienergebnisse als „mehr als eine vierfache Steigerung der Wirksamkeit“. Die Quelle merkt an, dass die Zahlen aus verschiedenen Studien stammen und nicht als direkter Vergleich zu verstehen sind.

Israel Liberzon, der leitende Psychiater der Studie an der Texas A&M, sagte, MeRT werde, sobald es die Patienten erreicht, die einzige von der FDA zugelassene nichtmedikamentöse Behandlung speziell für PTBS sein – neben den zwei SSRI-Medikamenten, die die FDA für diese Störung zugelassen hat. MeRT erhielt 2024 von der FDA die Einstufung als Breakthrough Device, und das Unternehmen erklärt, die Zulassung könne rund 13 Millionen Menschen mit PTBS Zugang eröffnen.

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Quelle: ScienceDaily
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