Fünf europäische Länder einigen sich auf gemeinsame Reaktion auf US-Druck beim Diesel
Europa tritt in der Dieselfrage geeint auf
Fünf europäische Länder haben sich auf ein koordiniertes Vorgehen als Reaktion auf den US-Druck beim Dieselkraftstoff geeinigt, wie Medien berichten. Die Trump-Regierung drängt europäische Regierungen zur Erhöhung der Importe amerikanischer Erdölprodukte im Rahmen ihrer Energieexportstrategie, was in Konflikt mit den Energiezielen der EU gerät. Vertreter der fünf Länder kamen zu dem Schluss, dass eine gemeinsame Antwort mehr Gewicht hat als individuelle bilaterale Verhandlungen mit Washington.
Die Einigung wurde nach Konsultationen zwischen Energie- und Handelsministern erzielt, die eine einheitliche Verhandlungsposition als wirkungsvoller betrachteten und verhindern wollten, dass Washington separate Zugeständnisse von jedem Land einzeln erlangt.
Hintergrund der US-EU-Energiespannungen
Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender transatlantischer Spannungen im Energiehandel. Washington drängt europäische Verbündete, mehr amerikanischen Diesel und Flüssigerdgas zu kaufen, während europäische Länder abrupten Kurswechseln widerstehen, die bestehende Lieferverträge gefährden würden. Die gemeinsame europäische Reaktion signalisiert die Präferenz für multilateralen Dialog gegenüber einseitigem US-Druck.
