Im anhaltenden Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump seine Drohungen verschärft und ein striktes Ultimatum bekräftigt. Er warnte vor einer "völligen Zerstörung" des Landes, sollte die Straße von Hormus nicht bis Dienstagabend (US-Zeit) wieder geöffnet werden.
Vor Pressevertretern im Weißen Haus erklärte Trump, die USA seien bereit, sämtliche Kraftwerke und Brücken im Iran zu vernichten. Das US-Militär könne das Land innerhalb von nur vier Stunden komplett zerstören, falls die Frist verstreiche. Zuvor hatte Teheran ein von Pakistan vermitteltes Angebot für eine 45-tägige Feuerpause abgelehnt und stattdessen ein dauerhaftes Kriegsende gefordert. Ein Sprecher des iranischen Militärs wies das Ultimatum scharf zurück: Die "rüde, arrogante Rhetorik und haltlosen Drohungen des wahnhaften US-Präsidenten" würden die militärischen Aktionen des Irans nicht aufhalten.
Die vier Astronauten der Artemis-2-Mission haben Geschichte geschrieben: Sie entfernten sich weiter von der Erde als je ein Mensch zuvor. Laut NASA näherte sich die Orion-Kapsel der Mondoberfläche auf bis zu 6.545 Kilometer. Während ihres siebenstündigen Vorbeiflugs konnten die Raumfahrer insbesondere die Rückseite des Mondes detailliert beobachten und nie gesehene Eindrücke sammeln. Wie erwartet riss die Kommunikation zum NASA-Kontrollzentrum während dieses Manövers für rund 40 Minuten ab. Die Rekord-Crew wird am Samstag zurück auf der Erde erwartet.
Wenige Tage vor der richtungsweisenden Parlamentswahl am Sonntag ist US-Vizepräsident JD Vance am Dienstag in Budapest eingetroffen. Am Abend wird er gemeinsam mit Ministerpräsident Viktor Orbán bei einer Wahlkampfveranstaltung in einem Sportzentrum auftreten. Das Weiße Haus betonte die "reichhaltige" bilaterale Partnerschaft, doch der Besuch gilt weithin als klare politische Rückendeckung für den rechtsnationalistischen Regierungschef. In aktuellen Umfragen liegt Orbáns Fidesz-Partei deutlich hinter der oppositionellen Tisza-Partei von Péter Magyar.
Bundesweit sind an den Osterfeiertagen zehntausende Menschen für Frieden und Abrüstung auf die Straße gegangen. An über 100 Orten in Deutschland fanden Aktionen statt. Im Fokus der Proteste standen die Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine, die Aufrüstung der Bundeswehr sowie die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht. Bei der zentralen Abschlusskundgebung auf dem Frankfurter Römerberg versammelten sich am Montag rund 5.000 Teilnehmer. Redner kritisierten dort vehement den Abbau von Sozialleistungen zugunsten militärischer Aufrüstung.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Moskau eine begrenzte Waffenruhe angeboten, die sich ausschließlich auf die Energieinfrastruktur bezieht. Der Vorschlag, der über US-Vermittler an Russland herangetragen wurde, wurde von Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache bestätigt: "Wenn Russland bereit ist, unseren Energiesektor nicht mehr anzugreifen, sind wir bereit, dasselbe zu tun." Hintergrund sind die massiven russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf das ukrainische Stromnetz sowie die ukrainischen Gegenschläge auf russische Raffinerien und Exporthäfen, die bereits zu erheblichen Kapazitätseinbußen geführt haben.
Der ehemalige Gouverneur der westrussischen Region Kursk, Alexej Smirnow, ist wegen Korruption zu 14 Jahren Straflager verurteilt worden. Der 52-Jährige, der sich vor Gericht schuldig bekannte, muss zudem eine Geldstrafe von 400 Millionen Rubel (etwa 4,3 Millionen Euro) zahlen und darf zehn Jahre lang keine öffentlichen Ämter bekleiden.
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