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Historisches Debakel: Italien verpasst zum dritten Mal in Folge die WM – Irak und DR Kongo qualifiziert

📅 Apr 1, 2026⏱ 3 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Die italienische Fußballnationalmannschaft befindet sich in einer beispiellosen Krise: Zum dritten Mal in Folge hat die "Squadra Azzurra" die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft verpasst. Der viermalige Weltmeister wird beim kommenden Turnier in den USA, Kanada und Mexiko nur die Zuschauerrolle einnehmen, nachdem das Team im Playoff-Finale dramatisch an Bosnien-Herzegowina gescheitert ist.

Elfmeter-Drama besiegelt Italiens Schicksal

Die Mannschaft von Trainer Gennaro Gattuso verlor am Ende mit 1:4 im Elfmeterschießen, nachdem es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 1:1 gestanden hatte. Dabei begann die Partie für die Italiener vielversprechend: Stürmer Moise Kean brachte sein Team bereits in der 15. Minute in Führung. Ein entscheidender Wendepunkt war jedoch die Rote Karte für Alessandro Bastoni in der 41. Minute. In Unterzahl zog sich Italien tief in die eigene Hälfte zurück und beschränkte sich fast ausschließlich auf die Defensive.

Diese Taktik rächte sich in der 79. Minute, als Haris Tabakovic, Angreifer von Borussia Mönchengladbach, den Ausgleich für Bosnien erzielte. Im anschließenden Elfmeterschießen versagten den Italienern die Nerven – zwei der drei Schützen vergaben. Damit ist das bittere Triple perfekt: Schon bei den Turnieren in Russland 2018 und Katar 2022 war Italien in den Playoffs gescheitert.

Weitere europäische WM-Tickets vergeben

Während Italien trauert, konnten andere europäische Nationen jubeln. Die Türkei sicherte sich mit einem knappen 1:0-Sieg gegen den Außenseiter Kosovo die WM-Teilnahme. Tschechien setzte sich nach einem 3:1 im Elfmeterschießen gegen Dänemark durch, und Schweden gewann in einem spannenden Spiel mit 3:2 gegen Polen.

Historische Rückkehrer: Irak und DR Kongo

In den interkontinentalen Playoffs, die in Mexiko ausgetragen wurden, feierte der Irak einen historischen Erfolg. Der Asienmeister von 2007 besiegte Bolivien mit 2:1 (Halbzeitstand 1:1) und qualifizierte sich damit zum ersten Mal seit 1986 wieder für eine Weltmeisterschaft.

Der australische Nationaltrainer des Irak, Graham Arnold, der die Partie aufgrund der Unruhen in der Region ursprünglich verschieben wollte, zeigte sich tief bewegt: "Angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten war es für die Spieler besonders schwer. Ich freue mich riesig für die Spieler, das sind wirklich tolle Jungs, und ich freue mich sehr für die 46 Millionen Iraker."

Auch die Demokratische Republik Kongo darf sich über eine historische Rückkehr auf die große Fußballbühne freuen. Das afrikanische Team besiegte Jamaika nach einem torlosen Remis in der regulären Spielzeit mit 1:0 nach Verlängerung. Damit ist das Land erstmals seit der WM 1974 in Deutschland wieder bei einer Endrunde dabei. Damals trat die Mannschaft noch unter dem Namen Zaire an und schied in der Vorrunde mit null Punkten und 0:14 Toren aus.

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