Huthi-Angriff auf Riad-Flughafen: 12 Tote und über 300 Verletzte
Eine Rakete schlug am Samstag in den Inlandsterminalbereich des Flughafens König Chalid in Riad ein: 12 Menschen starben, mehr als 300 wurden verletzt, bestätigten die saudi-arabischen Zivilluftfahrtbehörden. Unter den Opfern befanden sich vier Saudi-Araber, zwei Bangladeschis sowie je ein Palestänenser, ein Amerikaner, ein Ägypter, ein Jordanier, ein Syrer und ein Sudanese.
Blutigster Golfangriff seit der Kriegseskalation
Amerikanische und saudi-arabische Stellen machten die vom Iran unterstützten jemenitischen Houthi-Milizen verantwortlich. Es war der tödlichste Angriff in einem arabischen Golfstaat seit Beginn der Großoffensive der saudi-geführten Koalition. Die Rakete traf den Bereich der Terminals 3 und 4 für Inlandsflüge. Der Betrieb wurde bis Mitternacht suspendiert, Flüge wurden umgeleitet.
Trump erwägt US-Beteiligung
US-Präsident Trump erklärte kurz nach dem Angriff, er erwäge eine US-Beteiligung an den Huthi-Angriffen. Saudi-Arabien leidet unter Mangel an Abfangraketen und bat Frankreich, Großbritannien, Pakistan und Ägypten um Luftabwehrhilfe.
Anhaltende Eskalation
Der Angriff reiht sich in eine Huthi-Angriffsserie in dieser Woche ein, darunter zwei südliche saudi-arabische Flughäfen. Am Samstagabend meldete die Koalition weiteren Beschuss bei Dammam.
