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Huthi nehmen Mokka ein — Trump lehnt saudisches Ersuchen um Militärschläge ab

📅 Sep 11, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare🔴 Live-Updates

Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman hat US-Präsident Donald Trump am Donnerstag zweimal angerufen und um direkte amerikanische Militärschläge gegen die Huthi-Miliz im Jemen gebeten, berichtet Axios unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter. Trump lehnte beide Male ab. Die USA beabsichtigten zwar, ihre Unterstützung für Saudi-Arabien auszuweiten, wollten aber keine direkte Konfrontation mit den Huthi eingehen und konzentrierten sich lieber auf den umfassenderen Konflikt mit dem Iran.

Ein US-Vertreter sagte Axios: "Die USA konzentrieren sich auf den Schutz ihrer zentralen nationalen Sicherheitsinteressen, etwa die Sicherung der Schifffahrtsfreiheit im Roten Meer."

Huthi nehmen Mokka und Bab al-Mandab ein

Hintergrund ist eine starke Eskalation im Jemen. Die vom Iran unterstützten Huthi haben die strategische Hafenstadt Mokka eingenommen, die den Zugang zur Meerenge Bab al-Mandab — einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt — kontrolliert. Daraufhin bombardierte Saudi-Arabien den Flughafen von Mokka. Die Huthi übernahmen außerdem die Insel Mayyun (Perim) in der Meerenge und kontrollieren damit beide Schifffahrtskanäle vollständig.

UN warnt vor neuer gefährlicher Phase

UN-Sondergesandter Hans Grundberg warnte den UN-Sicherheitsrat vor einer "neuen und gefährlicheren Phase" im Jemen-Krieg. Mit Mokka haben die Huthi direkten Zugang zu den Zugängen der Meerenge, was Saudi-Arabiens Öl-Exportroute durch das Rote Meer stark gefährdet.

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