Jemenitische Huthi-Rebellen haben die strategische Hafenstadt Mokha von Saudi-unterstützten Regierungskräften eingenommen, wie Militärquellen und Augenzeugen bestätigten. Die Einnahme bringt die vom Iran unterstützte Gruppe auf 75 km an die Meerenge Bab al-Mandab heran - ein kritischer Knotenpunkt der Welthandelswege.
Die Huthis erklärten, sie seien keine Bedrohung für die internationale Schifffahrt, wiederholten aber ihre Drohungen gegen saudi-arabische Schiffe. Die Einnahme Mokhas trug zu einem Anstieg des globalen Ölpreises bei, der nun 105 Dollar pro Barrel erreicht hat.
Seit dem Huthi-Angriff vor einer Woche wurden Hunderte Menschen getötet und Tausende vertrieben. «Die Übernahme kam ohne Vorwarnung. Panik breitete sich in der gesamten Region aus», sagte ein Einwohner gegenüber BBC Arabic.
Eine von Saudi-Arabien geführte Koalition hat Luftangriffe auf Huthi-Gebiete im westlichen Jemen durchgeführt. Die Huthis haben daraufhin Raketen und Drohnen auf Städte und Ölanlagen im südlichen Saudi-Arabien abgefeuert.
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