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IStGH-Chefankläger Karim Khan wegen sexuellen Fehlverhaltens abgesetzt — ein historisches Novum

📅 Jul 25, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Der Internationale Strafgerichtshof hat erstmals in seiner Geschichte seinen Chefankläger abgesetzt: Die Mitgliedstaaten stimmten für die Entlassung von Karim Khan aufgrund von Vorwürfen schwerwiegenden sexuellen Fehlverhaltens. 82 Vertragsstaaten stimmten dafür.

Die Vorwürfe und die Untersuchung

Der Fall gegen Khan basierte auf dem Vorwurf einer unangemessenen sexuellen Beziehung mit einer untergeordneten Mitarbeiterin. Der 56-jährige Khan trat im Mai 2025 freiwillig zurück, während die Untersuchung lief. Im Juni 2026 suspendierte der IStGH ihn bis zur Abstimmung. Khan bestritt alle Vorwürfe und kündigte juristische Schritte an.

Die Abstimmung und ihre Bedeutung

Am Freitag stimmten 82 von 124 Vertragsstaaten für die Absetzung. Die Wahl eines neuen Chefanklägers dürfte nicht vor nächstem Jahr stattfinden.

Wie es weitergeht

Mame Mandiaye Niang soll als kommissarischer Chefankläger einspringen.

  • 82 Staaten stimmten am Freitag für Khans Absetzung
  • Vorwurf: unangemessene sexuelle Beziehung mit einer IStGH-Mitarbeiterin
  • Khan bestritt jedes Fehlverhalten
  • Im Juni 2026 suspendiert
  • Erste Absetzung eines amtierenden IStGH-Chefanklägers
  • Nachfolgewahl nicht vor nächstem Jahr erwartet

Die Entscheidung wirft wichtige Fragen über die internen Governance-Mechanismen des Gerichts und die Angemessenheit der Verfahren zur Behandlung von Vorwürfen gegen hochrangige Beamte auf.

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