Illustration: Welt
Welt

Imran Khan-Anhänger marschieren nach gescheiterten Verhandlungen auf Pakistans Hauptstadt

2 Min. Lesezeit

Tausende Anhänger des inhaftierten Expremierministers Imran Khan marschierten am Montag auf Pakistans Hauptstadt Islamabad zu, nachdem Verhandlungen zwischen seiner PTI-Partei und der Regierung gescheitert waren. Der Marsch spiegelt die tiefe politische Spannung in Pakistan seit Khans Verhaftung wider.

Marsch auf Islamabad

Menschenmengen sammelten sich in verschiedenen Städten Pakistans und zogen Richtung Islamabad. PTI-Anhänger trugen Parteifahnen und forderten die Freilassung Khans. Der Marsch folgte dem gescheiterten Verhandlungen zwischen PTI-Führern und Regierungsvertretern. Die Behörden verstärkten die Sicherheitskräfte in der Hauptstadt.

Hintergrund: Imran Khans politische Krise

Imran Khan, Pakistans Premierminister von 2018 bis 2022, sitzt seit seiner Verhaftung im Mai 2023 in Haft. Er sieht sich mehreren Strafvorwürfen ausgesetzt, die er und seine Anhänger als politisch motiviert bezeichnen. Trotz Haft ist Khan laut Umfragen weiterhin der beliebteste Politiker des Landes.

Internationale Bedenken

Menschenrechtsgruppen und westliche Regierungen forderten Pakistan auf, Khans Rechte zu wahren und die Gerichtsverfahren transparent zu gestalten. Die pakistanische Regierung besteht auf der Rechtmäßigkeit der Anklagen.

Quelle: BBC News
Diskussion 0

Wir setzen ein eigenes Cookie — eine Zufallszahl: Es zählt Leser und merkt sich, woher Sie zuerst kamen. Gespeichert für 13 Monate. Mehr