Iran setzt 7-Tages-Frist wegen Schifffahrtsbeschränkungen in der Straße von Hormus
Iran hat am 26. September ein 7-Tage-Ultimatum bezüglich Schifffahrtsbeschränkungen in der Straße von Hormus gestellt, durch die rund 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung fließen, berichtet Ukrainska Prawda.
Strategischer Engpass unter Druck
Die Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und ist die wichtigste Exportroute für Öl aus Saudi-Arabien, dem Irak, Iran, Kuwait und den Emiraten. Jede Unterbrechung hätte unmittelbare Folgen für die Weltenergiemärkte.
Teherans Ultimatum kam inmitten wachsender Spannungen durch internationalen Druck und laufende Atomverhandlungen. Iranische Beamte warnten, dass die Nichterfüllung ihrer Bedingungen innerhalb der genannten Frist weitere Maßnahmen nach sich ziehen könnte.
Marktreaktionen und internationale Reaktionen
Die Ölpreise reagierten auf die Ankündigung. Analysten wiesen darauf hin, dass bereits die Drohung mit Störungen in Hormus typischerweise kurzfristige Preisanstiege bei Rohöl auslöst.
