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Iran-Proteste Januar 2026: Überlebende berichten, Sicherheitskräfte hätten auf sie geschossen

📅 Aug 25, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare
Überlebende der iranischen Proteste vom Januar 2026 schildern, wie Sicherheitskräfte mit Tötungsabsicht auf sie geschossen haben. Das berichtet Deutsche Welle auf Grundlage von Interviews. Die Proteste, die im Dezember 2025 infolge weitverbreiteter wirtschaftlicher Not begannen, wuchsen zur größten Antiregierungsbewegung in der modernen Geschichte des Iran an, bevor sie gewaltsam niedergeschlagen wurden. Die iranischen Behörden räumen offiziell mehr als 3.100 Tote ein; die Menschenrechtsorganisation HRANA spricht von über 7.000 Todesfällen. Amnesty International geht davon aus, dass die tatsächliche Zahl noch höher sein könnte, unter anderem wegen der während der Niederschlagung verhängten Internetsperren und des staatlichen Drucks auf Angehörige der Opfer, zu schweigen. Die Schicksale der Protestopfer wurden weitgehend durch die militärische Kampagne der USA und Israels gegen den Iran überschattet, die am 28. Februar 2026 begann. Von DW befragte Überlebende beschreiben den Einsatz von Schusswaffen und Knüppeln durch Einheiten der Basij-Miliz, der Islamischen Revolutionsgarde und der Geheimdienste gegen Menschenmengen. Trump hatte den Protestierenden Hilfe versprochen, die jedoch nie eintraf, bevor der Krieg begann.
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