Die israelische Armee hat einen großen unterirdischen Hezbollah-Komplex im Südlibanon zerstört und dabei mehr als 1.000 Tonnen Sprengstoff eingesetzt, um zwei Tunnelsysteme unter dem Ali-Taher-Kamm zu sprengen. Die Detonation löste Seismizität aus, die einem Erdbeben der Stärke 4,1 entsprach.
Die israelischen Streitkräfte (IDF) erklärten, die unterirdische Infrastruktur habe ein Kommandozentrum der Hezbollah-Einheit Badr beherbergt, samt Dutzenden Raketen, UAVs und Panzerabwehrwaffen. Das sei «strategische Infrastruktur, die über zwei Jahrzehnte gebaut und vom iranischen Terrorregime finanziert wurde».
Bewohner von Nabatieh, etwa sechs Kilometer westlich des Kamms, berichteten, ihre Häuser hätten gezittert wie bei einem echten Erdbeben. Die Erschütterungen wurden bis in die Küstenstadt Saida 40 km nördlich gespürt.
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