Kasachstan entlässt Verteidigungsminister nach Tod von 14 Soldaten bei Manöver
Der kasachische Präsident Kassym-Jomart Tokajew entließ am Sonntag, dem 27. September, Verteidigungsminister Daurenow Kossanow – drei Tage nach einem tödlichen Manöverunfall, bei dem 14 Marinesoldaten ums Leben kamen.
Der Unfall
Am 24. September wurden 17 Angehörige der kasachischen Marine während einer Übung an der Mangistauksüste im Kaspischen Meer durch einen plötzlichen Sturm ins offene Meer getrieben. Drei wurden gerettet, 14 ertranken. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet; unter den Festgenommenen sind der Stabschef und der erste Stellvertreter des Oberbefehlshabers der Marine.
Personelle Konsequenzen
Kossanow war erst am 3. September erneut zum Verteidigungsminister ernannt worden. Seine Entlassung signalisiert Verantwortung auf höchster Ebene für die Tragödie.
