Der laufende Prozess gegen Lindsay Clancy lenkt breite Aufmerksamkeit auf Wochenbettpsychose – eine schwerwiegende, wenig verstandene psychiatrische Erkrankung, die neue Mütter in den Wochen und Monaten nach der Geburt treffen kann.
Wochenbettpsychose ist ein seltenes Leiden – etwa 1 bis 2 von 1.000 Müttern sind betroffen –, dessen Folgen jedoch verheerend sein können. Symptome umfassen Manie, schwere Depression, Verwirrtheit, Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Im Unterschied zu den häufigeren 'Baby Blues' oder postpartalen Depressionen stellt Psychose einen vollständigen Realitätsverlust dar.
Der Fall Clancy hat das öffentliche Bewusstsein für diese Erkrankung geschärft und Forderungen nach besserer Früherkennung und schnellerem Zugang zu psychiatrischer Fachversorgung für neue Mütter ausgelöst.
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