Litauens Verteidigungsminister Robertas Kaunas erklärte am Dienstagmittag, dass eine in litauisches Territorium eingedrungene Drohne abgeschossen wurde und vorläufige Untersuchungen keine Sprengstoffe ergaben. Der Minister betonte den vorläufigen Charakter der Erkenntnisse und verwies auf laufende Ermittlungen zur Herkunft der Drohne.
Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund zunehmender Bedenken in der Baltischen Region bezüglich russischer Hybridoperationen. Drohneneinbrüche in den Luftraum von NATO-Mitgliedsstaaten an der Grenze zu Ukraine und Russland sind zum Muster geworden. Litauen, Estland und Lettland befinden sich in erhöhter Alarmbereitschaft.
Obwohl das Fehlen von Sprengstoffen ein wichtiger vorläufiger Befund ist, wurden Herkunft und Betreiber der Drohne noch nicht identifiziert. Der Vorfall wird in Diskussionen bei NATO und EU über Luftraumsicherheitsprotokolle einfließen.
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