Vor dem Hintergrund jüngster polnischer Warnungen vor einer möglichen russischen Eskalation erklärte der Chefberater des litauischen Präsidenten, Deividas Matulionis, dass derzeit keine Daten vorliegen, die auf russische Vorbereitungen eines konventionellen Angriffs auf die baltischen Staaten hinweisen.
Die litauische Position legt nahe, dass die aktuelle Bedrohung hybrider und asymmetrischer Natur ist, keine konventionelle Offensive.
Matulionis' Aussage unterscheidet zwischen der realen Bedrohung durch russische Hybridoperationen und einem konventionellen Feldzug gegen baltisches Territorium.
Litauen und seine Nachbarn sehen sich täglich russischen Hybridaktivitäten ausgesetzt: Spionage, Infrastruktursabotage und Drohnenangriffe. Bedrohungsanalysen werden regelmäßig über NATO-Geheimdienstkanäle und die Mechanismen der baltischen Sicherheit ausgetauscht.
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