
Der litauische Präsident Gitanas Nauseda erklärte in einem LRT-Interview, dass Drohnenzwischenfälle über den baltischen Staaten Teil einer vorsätzlichen russischen Strategie sind, die Gesellschaften in Alarmbereitschaft zu halten, ohne direkte Konfrontationen mit der NATO zu provozieren.
Der Präsident sagte: "Russlands Verhalten wird immer aggressiver. Das deutet zunehmend auf einen bestimmten Trend hin. Ohne eine direkte Konfrontation mit der NATO eingehen zu wollen, versucht Russland, diejenigen Länder ins Visier zu nehmen, die die stärksten Unterstützer der Ukraine sind." Er fügte hinzu, solche Drohnenvorfälle könnten ein absichtlicher russischer Akt sein.
In der Nacht des 15. September schossen NATO-Kampfflugzeuge erstmals eine nicht identifizierte Drohne über Litauen ab, die aus Weißrussland eingeflogen war. Am Absturzort wurde ein Sprengkörper gefunden und unschädlich gemacht.
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