
Die russische Stadt Taganrog in der Region Rostow war Ziel eines groß angelegten Drohnenangriffs, der zu Opfern, weitreichenden Schäden und der Evakuierung von Zivilisten führte. Lokale Behörden und soziale Medien bestätigten die Intensität der Angriffe, die sich am späten Abend des 29. März ereigneten.
Laut Berichten des unabhängigen Nachrichtenportals Astra und verschiedener Social-Media-Plattformen dauerte das Bombardement mehr als zwei Stunden an. Anwohner und Online-Kommentatoren beschrieben den Vorfall als den schwersten Angriff auf Taganrog seit Ausbruch des Krieges und berichteten von heftigen Explosionen, die in der ganzen Stadt zu hören waren.
Die Bürgermeisterin von Taganrog, Swetlana Kambulowa, bestätigte offiziell den massiven Charakter des Angriffs durch unbemannte Luftfahrzeuge (UAV). Der Gouverneur der Region Rostow, Juri Sljussar, nannte weitere düstere Details und bestätigte, dass die Angriffe mindestens ein Todesopfer und einen Verletzten gefordert haben.
In einer öffentlichen Erklärung schilderte Gouverneur Sljussar die unmittelbaren Folgen: „Es gibt Brände und Zerstörungen am Boden. Die Menschen wurden evakuiert. Die Daten werden derzeit präzisiert.“ Er wies ferner darauf hin, dass die Bemühungen zur Abwehr der Bedrohung aus der Luft innerhalb der Stadtgrenzen noch aktiv im Gange seien und für die gesamte Region Rostow eine allgemeine Drohnengefahr ausgerufen worden sei.
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