
In einem historischen Schritt hat die Republik Moldau ihre Umstellung auf die Sommerzeit offiziell mit der Europäischen Union und der Ukraine synchronisiert und damit ihre Abhängigkeit von Zeitregelungen aus der Sowjetära beendet.
Nach einem Ende Februar gefassten Regierungsbeschluss wird Moldau seine Uhren nun zeitgleich mit der EU umstellen. Zuvor hatte das osteuropäische Land seine Zeit eine Stunde früher umgestellt – im März um 2:00 Uhr und im Oktober um 3:00 Uhr Ortszeit. Nach dem neu eingeführten System erfolgt die Umstellung nun im Frühjahr um 3:00 Uhr und im Herbst um 4:00 Uhr, was eine vollständige Anpassung an europäische Standards gewährleistet.
Innerhalb der Europäischen Union sind die Zeitumstellungen streng koordiniert: Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März und endet am letzten Sonntag im Oktober. Trotz dieser Synchronisierung geht die breitere Debatte über die Notwendigkeit der halbjährlichen Zeitumstellung weiter.
Die Europäische Kommission hat kürzlich bekräftigt, dass eine mögliche Abschaffung der Sommer- und Winterzeitumstellung im Ermessen der einzelnen Mitgliedstaaten liegt. Unterdessen wurde im Jahr 2025 bekannt, dass Litauen beabsichtigt, das Thema der Abschaffung der Sommerzeit während seiner EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2027 in den Vordergrund zu rücken.
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