Rod Liddle, einer der provokantesten und meistgelesenen Zeitungskolumnisten Großbritanniens, starb am Sonntag, dem 2. August 2026, im Alter von 66 Jahren in einem Krankenhaus in Middlesbrough. Seine Familie bestätigte seinen Tod, über den britische Medien ausführlich berichteten.
Liddle begann seine Karriere beim BBC und wurde zwischen 1998 und 2002 Redakteur des Flaggschiff-Programms Today auf Radio 4. Nach seinem Abgang vom BBC wurde er zu einem der umstrittensten Kolumnisten Großbritanniens und schrieb regelmäßig für The Sunday Times und The Spectator.
Seine Kolumnen zeichneten sich durch scharfen Witz, direkte Meinungen und den Willen aus, liberale Orthodoxien herauszufordern. Er kommentierte Themen von Einwanderung und Islam bis hin zu Fußball und Feminismus.
Liddles Journalismus zog regelmäßig formale Beschwerden und die Aufmerksamkeit von Medienaufsichtsbehörden auf sich. Er blieb unbeeindruckt und betrachtete Kontroversen als natürliche Folge ehrlichen Kommentars. Seine Bewunderer lobten ihn als seltene Stimme; seine Kritiker hielten ihn für unnötig provokant.
Die Nachricht seines Todes rief Reaktionen von ehemaligen Kollegen und Persönlichkeiten aus dem gesamten politischen Spektrum hervor. The Spectator würdigte einen Autor, der jahrelang zu seinen meistgelesenen Beiträgern gehört hatte. Rod Liddle hinterlässt ein dauerhaftes, wenn auch umstrittenes Erbe im britischen Journalismus.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie