Eine routinemäßige militärische Mobilmachungspatrouille eskalierte in Odessa zu einer gewalttätigen Konfrontation, bei der ein Rekrutierungsoffizier und ein Zivilist verletzt wurden. Der Vorfall, der sich im Stadtteil Peresyp ereignete, wurde den örtlichen Strafverfolgungsbehörden zunächst durch die Überwachung sozialer Medien bekannt.
Nach Angaben der regionalen Polizei von Odessa identifizierte eine Benachrichtigungsgruppe einen Mann, der gegen die militärischen Registrierungsregeln verstoßen hatte. Die Situation verschlechterte sich, als die Beamten versuchten, die Person zum Territorialen Rekrutierungszentrum (TCC) zu eskortieren. Während der versuchten Festnahme griff der Mann einen Militärangehörigen an und stach mit einem Messer auf ihn ein.
Die Polizei bestätigte den Ablauf der Ereignisse und erklärte: "Die Strafverfolgungsbeamten erfuhren durch die Überwachung sozialer Netzwerke von dem Vorfall im Stadtteil Peresyp. Es wurde vorläufig festgestellt, dass eine Benachrichtigungsgruppe während der Mobilmachungsmaßnahmen einen Mann entdeckte, der gegen die militärischen Registrierungsregeln verstieß. Bei dem Versuch, letzteren dem territorialen Rekrutierungszentrum zu übergeben, verwundete er einen Soldaten mit einem Messer."
Der Konflikt eskalierte weiter, als örtliche Passanten eingriffen, um die Rekrutierungsoffiziere zu behindern. Die Menge blockierte die Ausfahrt aus dem Wohnhof und hinderte das Militärpersonal daran, das Gebiet zu verlassen.
Als Reaktion auf die Blockade feuerte ein TCC-Soldat eine Traumawaffe ab, die für nicht-tödliche Projektile ausgelegt ist, und traf einen der störenden Zivilisten.
Die Behörden haben bestätigt, dass sowohl der niedergestochene Militäroffizier als auch der verwundete Passant zur medizinischen Behandlung in ein örtliches Krankenhaus transportiert wurden. Die Strafverfolgungsbehörden untersuchen weiterhin die Umstände der Auseinandersetzung.
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