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Über 1.200 falsche Bombendrohungen gegen ukrainische Einrichtungen

📅 Mar 30, 2026⏱ 2 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Eine massive Welle anonymer Bombendrohungen hat am Montag, den 30. März, die Ukraine erfasst und zielte auf eine Vielzahl öffentlicher und privater Einrichtungen ab. Nach Angaben der Nationalpolizei und der Kiewer Polizei wurden die Behörden mit über tausend falschen Alarmen überschwemmt, die darauf abzielten, den täglichen Betrieb zu stören.

Koordinierte E-Mail-Kampagne

Die Flut von Drohungen begann um 11:00 Uhr Ortszeit. Die Täter nutzten E-Mails, um gleichzeitige Warnungen an verschiedene Sektoren im ganzen Land zu senden. Die Nationalpolizei veröffentlichte eine offizielle Erklärung, in der das Ausmaß des Vorfalls detailliert beschrieben wurde:

"Am 30. März ab 11:00 Uhr gehen weiterhin massenhaft anonyme Nachrichten über die Verminung von Gebäuden an die E-Mail-Adressen von staatlichen Behörden, lokalen Regierungen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Organisationen, Banken und anderen Institutionen ein. Bis 14:50 Uhr erhielten die Polizeieinheiten 1.216 Nachrichten."

Schnelle Reaktion der Strafverfolgungsbehörden

Rettungsdienste und Polizeieinheiten wurden umgehend entsandt, um die betroffenen Orte zu sichern und zu überprüfen. Bis 15:00 Uhr meldeten die Strafverfolgungsbehörden, dass sie 20 % der eingegangenen Drohungen erfolgreich bearbeitet und entwarnt hatten.

Die Behörden stellten schnell die Natur der Kampagne fest und beruhigten die Öffentlichkeit, dass die Drohungen jeder Grundlage entbehrten. "In keinem der überprüften Fälle hat sich die Information über die Verminung bestätigt", erklärte die Polizei und stufte die weit verbreiteten Alarme offiziell als groß angelegten Fehlalarm ein.

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