
Pakistanische Sicherheitskraefte haben am Sonntag eine groß angelegte grenzueberschreitende Operation durchgefuehrt, Ziele in Afghanistan angegriffen und 29 Kaempfer getoetet, wie Informationsminister Attaullah Tarar mitteilte. Die Operation folgte einen Tag nach einem Angriff auf das Hauptquartier der Rangers in Karachi, bei dem drei Soldaten ums Leben kamen.
Tarar gab bekannt, dass pakistanische Streitkraefte drei Ziele in den Provinzen Paktia, Paktika und Kunar angegriffen und TTP-Verstecke vernichtet haben. Kabul reaktierte nicht und haelt an seiner ueblichen Dementierung fest.
Am Samstagabend stuermten Bewaffnete das Rangers-Hauptquartier in Karachi: Drei Soldaten starben, drei Angreifer wurden getoetet, ein vierter — ein Afghane — verhaftet. Die Gruppe Jamaat-ul-Ahrar bekannte sich zur Tat.
Trotz mehrerer internationaler Vermittlungsrunden, darunter chinesische Bemuehungen im April, konnte kein dauerhafter Waffenstillstand erreicht werden. Seit Februar sind Hunderte in grenzueberschreitenden Kaempfen ums Leben gekommen.
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