Selbstmordattentäter tötet 13 Menschen an Polizeikontrollpunkt in Pakistan
Am Sonntag fuhr in Pakistan ein Selbstmordattentäter mit einem sprengstoffbeladenen Traktor in einen Polizeikontrollpunkt im Norden des Landes. Bei der Explosion kamen 13 Menschen ums Leben, 37 weitere wurden verletzt. Der Anschlag im unruhigen Khyber Pakhtunkhwa ereignete sich gefolgt von einem bewaffneten Angriff auf eintreffende Sanitäter.
Pakistanische Polizei und Sicherheitsbeamte bestätigten den Anschlag und beschrieben ihn als koordinierten Angriff, der sowohl Strafverfolgungsbeamte als auch Ersthelfer ins Visier nahm, um maximale Opferzahlen zu erzielen.
Die an Afghanistan grenzende Region Khyber Pakhtunkhwa ist seit Langem ein Brennpunkt militanter Gewalt. Pakistanische Taliban und verbündete Gruppen haben in der Region zahlreiche Angriffe auf Sicherheitskräfte verübt.
Die pakistanische Regierung intensiviert ihre Antiterroroperationen entlang der afghansichen Grenze infolge eines Anstiegs militanter Aktivitäten in den vergangenen Monaten. Der Anschlag verdeutlicht die anhaltenden Sicherheitsprobleme des Landes trotz laufender Militäroffensiven gegen Aufständische.
