
Polnische Sicherheitsdienste haben die Verhaftung eines Teenagers bekanntgegeben, dem vorgeworfen wird, im Auftrag des russischen Geheimdienstes eine Reihe von Sabotageakten begangen zu haben, um die Beziehungen zwischen Polen und der Ukraine durch das Schüren ethnischer Spannungen zu destabilisieren.
Laut polnischen Behörden wurde der Verdächtige von russischen Geheimdienstmitarbeitern angeworben und war mit physischen Sabotageakten sowie Desinformationskampagnen beauftragt, um Polen gegen Ukrainer aufzuhetzen. Ziel war es, die polnisch-ukrainische Solidarität zu untergraben.
Die Verhaftung reiht sich in ein gut dokumentiertes Muster russischer Hybridkriegsoperationen in Europa ein. Der Einsatz von Teenagern als Agenten ist ein auffälliges Merkmal jüngster russischer Geheimdienstoperationen. Die polnische Regierung hat die EU aufgefordert, die kollektive Verteidigung gegen russische Hybridoperationen zu stärken.
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