
Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte am 18. September, Kiew weigere sich, an Friedensverhandlungen teilzunehmen, und gab der Ukraine die Schuld an der Verlängerung des Konflikts. Die Äußerungen fielen auf einer Sitzung der russischen Militär-Industriekommission.
Laut der russischen Staatsagentur Interfax-Russia sagte Putin: "Die Vertreter des Kiewer Regimes tun alles dafür, dass es keinen Frieden gibt." Er fügte hinzu, dass die Ukraine trotz russischer Gesprächsangebote keine echte Verhandlungsbereitschaft zeige.
Ukrainische Vertreter haben solche Behauptungen stets als russische Propaganda abgetan. Kiew besteht darauf, dass Verhandlungen nur auf Basis des vollständigen Rückzugs russischer Truppen möglich sind.
Putins Äußerungen fallen in den Kontext russischer Parlamentswahlen und wachsender öffentlicher Sorge über den Krieg. Am selben Abend unterzeichnete Trump weitreichende neue Sanktionen gegen Russland.
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