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Rekordfund von 165 kg Amphetamin: Großer Drogenring in der ukrainischen Region Iwano-Frankiwsk zerschlagen

📅 Mar 30, 2026⏱ 2 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Strafverfolgungsbehörden in der ukrainischen Region Iwano-Frankiwsk haben ein großes Netzwerk zur Herstellung und zum Vertrieb illegaler Drogen erfolgreich zerschlagen und dabei eine Rekordmenge von 165 Kilogramm Amphetamin beschlagnahmt. Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko gab die Operation bekannt und betonte das für die Region beispiellose Ausmaß des kriminellen Unternehmens.

Ein Drogensyndikat mit vollständigem Produktionszyklus

Die illegale Operation wurde von vier Anwohnern betrieben, darunter zwei 18-Jährige, ein Minderjähriger und ein 37-jähriger Komplize. Nach Angaben der Behörden leitete die Gruppe ein hochorganisiertes, umfassendes Drogenhandelsgeschäft. "Das Ausmaß ist ein Rekord für die Region", erklärte Krawtschenko über Telegram. "Sie haben einen vollständigen Zyklus des Drogengeschäfts aufgebaut: Herstellung, Verpackung und Verkauf der 'Produkte' über Postdienste."

Massive Beschlagnahmung von Drogen und Waffen

Bei einer Reihe koordinierter Razzien entdeckten die Ermittler eine riesige Menge an illegalen Substanzen und Schmuggelware. Neben den 165 Kilogramm Amphetamin beschlagnahmte die Polizei Cannabis, 99 Ecstasy-Pillen und spezielle Laborausrüstung. Die Behörden stellten außerdem illegale Geschäftsbücher, Mobiltelefone, Bankkarten und rund 1,5 Millionen ukrainische Hrywnja (UAH) in verschiedenen Währungen sicher.

Die Operation brachte zudem ein beträchtliches Waffenversteck zutage. Bei der Durchsuchung einer Garage, die dem 37-jährigen Verdächtigen gehörte, wurde ein schwer bewaffnetes Lager gefunden, das zwei automatische Gewehre, drei Handfeuerwaffen, eine Vorderschaftrepetierflinte, scharfe Granaten mit Zündern und einen großen Vorrat an Munition umfasste.

Verhaftungen und rechtliche Schritte

Drei der Verdächtigen wurden auf frischer Tat in ihrem Geheimlabor festgenommen. Ihnen drohen nach dem ukrainischen Strafgesetzbuch schwere Anklagen wegen der illegalen Herstellung und Verbreitung psychotroper Substanzen sowie der unrechtmäßigen Nutzung von Produktionsanlagen. Der 37-jährige Komplize wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen und wegen illegalen Drogenhandels im großen Stil angeklagt.

Die Generalstaatsanwaltschaft hat offiziell beantragt, die erwachsenen Verdächtigen ohne die Möglichkeit einer Kaution in Untersuchungshaft zu nehmen, während für den beteiligten Minderjährigen ein 24-stündiger Hausarrest gefordert wird. Die Voruntersuchungen dauern an, da die Behörden daran arbeiten, weitere Verbindungen zu dem illegalen Netzwerk aufzudecken.

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