Ronaldo tritt nicht zurück, akzeptiert aber Strafe nach seinem Abgang aus dem Portugal-Kader
Cristiano Ronaldo hat sein Schweigen über seinen dramatischen Abgang aus dem portugiesischen Nationalteam letzte Woche gebrochen und am Dienstag ein fast 2.000 Wörter umfassendes Statement veröffentlicht, in dem er die Verantwortung akzeptierte, aber Trainer Jorge Jesus für den Vertrauensbruch verantwortlich machte.
Was Ronaldo sagt, was passiert ist
Ronaldo zufolge hatte Jesus vereinbart, dass er die Spiele gegen Norwegen und Dänemark auslassen würde, um seine Fitness zu schonen. Am Spieltag gegen Norwegen teilte der Trainer ihm jedoch mit, er solle 30 Minuten spielen. Ronaldo wärmte sich auf, wurde aber nie eingewechselt. Bei einem Folgetreffen wurde ein gemeinsames Dokument vereinbart — doch Jesus' Pressekonferenz wich erheblich davon ab: zum «zweiten Mal», dass er «sein Wort gebrochen» hatte. Ronaldo verließ daraufhin das Trainingslager.
Strafe akzeptiert, Tür nicht geschlossen
«Der Portugiesische Fußballverband muss die Konsequenzen meiner Handlungen bewerten und mich bestrafen. Ich glaube, die Strafe sollte nicht gemildert werden», schrieb Ronaldo. Er möchte nach Ablauf seiner Sperre für Portugal spielen. Ronaldo hält mit über 220 Länderspielen den Rekord Portugals.
