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Russland behauptet ukrainischen Angriff auf Raffinerien; Kiew nennt es Fake

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Der russische Vize-Premierminister Alexander Nowak behauptete am 14. Oktober, die Ukraine habe Angriffe auf Ölraffinerien in den russischen Regionen Saratow und Rjasan durchgeführt. Die Ankündigung wurde von ukrainischen Beamten umgehend und kategorisch dementiert.

Dmytro Lytvyn, Berater des ukrainischen Präsidialbüros für Kommunikation, bezeichnete Nowaks Behauptungen als falsch und nannte sie gefälschte Informationen, die zur Verbreitung von Desinformation bestimmt seien. Lytvyn erklärte, die Ukraine habe keine solchen Angriffe durchgeführt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Russland solche Behauptungen aufstellt. Ukrainische und westliche Analysten haben wiederholt auf ein Muster russischer Desinformationskampagnen hingewiesen, die darauf abzielen, ukrainische Militäraktionen zu fabrizieren oder die Wirksamkeit eigener Abwehrmaßnahmen zu übertreiben.

Der Vorfall folgt einem umfassenderen Trend, bei dem Russland versucht, mutmaßliche ukrainische Angriffe auf seine Energieinfrastruktur zu nutzen, um eskalatorische Maßnahmen zu rechtfertigen oder innenpolitische Unterstützung zu gewinnen. Eine unabhängige Überprüfung solcher Behauptungen bleibt aufgrund des eingeschränkten Zugangs zu den betroffenen Regionen schwierig.

Die Ukraine hat eine Politik der strategischen Zweideutigkeit bezüglich Angriffen auf russisches Territorium beibehalten, aber Beamte haben konsequent jede Beteiligung an Vorfällen abgestritten, die sie als russische Erfindungen charakterisieren. Internationale Beobachter haben alle Parteien aufgefordert, sich inmitten eines weitverbreiteten Informationskrieges auf verifizierte Informationsquellen zu stützen.

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