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Russische Drohnen greifen Kiew an – Trümmer treffen Wohnhochhaus

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Russland hat in den frühen Stunden des 25. September 2026 die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Drohnen angegriffen. Bei dem Anschlag wurde eine Person verletzt, und in mehreren Stadtbezirken wurden sowohl Wohn- als auch Nichtwohngebäude beschädigt. Der nächtliche Angriff ging einher mit Luftalarm, der vor ballistischen Raketenangriffen aus der russischen Region Brjansk warnte.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte, dass Trümmer einer abgeschossenen Drohne auf ein 25-stöckiges Wohnhochhaus im Bezirk Solomianski fielen. Ersten Erkenntnissen zufolge traf der Einschlag das Gebäude auf Höhe des vierten Stockwerks. Im selben Bezirk brach nach dem Absturz einer weiteren Drohne ein Feuer auf einer Freifläche aus, woraufhin Feuerwehr und Rettungskräfte unverzüglich ausrückten.

Im Bezirk Podilskyi beschädigten russische Streitkräfte ein Nichtwohngebäude während derselben Angriffswelle. Der staatliche Katastrophenschutz der Ukraine präzisierte, dass ein sechsstöckiges Nichtwohngebäude im ersten und zweiten Stockwerk Feuer fing. Feuerwehrleute arbeiteten die ganze Nacht, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Eine Person erlitt Verletzungen und wurde medizinisch versorgt, teilte die Kiewer Stadtmilitärverwaltung mit. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, in den Schutzräumen zu verbleiben und den Anweisungen des Zivilschutzes zu folgen, bis Entwarnung gegeben wird.

Um 5:14 Uhr Ortszeit wurde die Entwarnung für Kiew ausgerufen, sodass die Bewohner ihre Schutzräume verlassen konnten. Ukrainische Luftabwehrkräfte schossen mehrere UAVs ab; dennoch gelangten Trümmer abgestürzter Drohnen in bewohnte Gebiete und verursachten Sachschäden.

Dieser Angriff reiht sich in die anhaltende russische Luftkampagne gegen die ukrainische Zivilinfrastruktur ein. Seit dem Beginn der Vollinvasion im Februar 2022 hat Russland Hunderte von Drohnen- und Raketenangriffen auf Kiew durchgeführt und dabei Wohnviertel sowie Energieanlagen getroffen. Die ukrainischen Behörden verstärken weiterhin Luftverteidigungssysteme und Notfalldienste der Hauptstadt.

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