Russland hebt Dieselexportverbot teilweise nach Trump-Putin-Abkommen auf
Die russische Regierung gab am 10. Oktober bekannt, das Exportverbot für Dieselkraftstoff teilweise aufzuheben — eine Maßnahme, die Verpflichtungen aus den Vereinbarungen zwischen Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump erfüllt. Das berichtet die russische Staatsagentur TASS unter Berufung auf das Kabinett.
Details der Entscheidung
Die Entscheidung tritt sofort in Kraft und gilt für Dieselexporte in eine Reihe von Ländern. Der genaue Umfang und die Liste der Empfängerländer wurden in offiziellen Erklärungen zunächst nicht genannt; der Schritt gilt jedoch als direkte Folge von Vereinbarungen aus jüngsten hochrangigen Kontakten zwischen Moskau und Washington.
Reaktion und Kontext
Russland hatte das Dieselexportverbot Anfang des Jahres zum Schutz der inländischen Versorgung eingeführt. Die teilweise Aufhebung nach dem Trump-Putin-Abkommen stößt bei Ukraines europäischen Verbündeten auf Kritik. Lettlands Außenministerium erklärte, das Abkommen sende ein widersprüchliches Signal über den transatlantischen Zusammenhalt.
