
Großbritannien hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem ein russisches Kriegsschiff nahe einer britischen Jacht im Ärmelkanal Warnschüsse abgegeben hat. Der Vorfall hat ernste Bedenken hinsichtlich des militärischen Verhaltens auf einer der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt aufgeworfen.
Das pensionierte britische Paar, das im Mittelpunkt des Vorfalls steht, sprach mit BBC Newsnight und schilderte das erschreckende Erlebnis auf See. Ihren Angaben zufolge versuchten sie der russischen Kriegsmarinecrew zu zeigen, dass ihr Schiff bereits den Kurs geändert hatte, bevor die Warnschüsse abgefeuert wurden. Trotz ihrer Bemühungen, die Kursänderung zu signalisieren, feuerte die russische Besatzung die Warnschüsse ab.
Die britischen Behörden bestätigten, dass sie die Berichte aktiv untersuchen. Die Royal Navy und der Küstenwachdienst sollen an der Bewertung des Vorfalls beteiligt sein. Russland hat bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Das Paar blieb nach Berichten unverletzt.
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