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Russlands Drohnenkrieg erreicht Moldau und Rumänien — Selenskyjs Flugzeug in der Nähe

📅 Sep 11, 2026⏱ 2 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare🔴 Live-Updates

Russische Drohnen haben die ukrainische Grenze längst hinter sich gelassen: Seit Anfang August 2026 verzeichnen Moldau und Rumänien fast täglich Vorfälle. Internationale Beobachter sagen, dass man nicht mehr von Zufällen sprechen kann — der Kreml versuche offenbar bewusst, den Krieg auf Nachbarstaaten auszuweiten.

Der spektakulärste Vorfall ereignete sich am 8. September 2026: Eine russische Geran-Drohne mit Strahltriebwerk, die bis zu 500 km/h schnell fliegen kann, drang von den besetzten Teilen der Ukraine in den moldauischen Luftraum ein. Präsident Selenskyj hatte den Flughafen Chisinau gerade verlassen, als die Drohne rund 160 Kilometer nördlich davon einschlug. Meldungen, sein Flugzeug sei „beinahe getroffen" worden, stellten sich als falsch heraus — dennoch zwang der Vorfall beide Länder zu sofortigem Handeln.

Luftraum geschlossen, Flughäfen gestoppt

Moldau sperrte seinen gesamten Luftraum für rund eine Stunde. Die Flughäfen Chisinau und Iasi stellten vorübergehend den Betrieb ein. Nato-Kampfflugzeuge starteten vom Stützpunkt Kogalniceanu in Rumänien, schossen die Drohne jedoch nicht ab. Am 9. September wurde der ukrainisch-moldauische Grenzübergang Starokosatsche durch einen weiteren Drohnenangriff beschädigt.

Alarm in Moldau und Rumänien

Moldaus Präsidentin Maia Sandu sagte: „Russlands Krieg ist an Moldaus Grenze angekommen." Verteidigungsminister Anatolie Nosatii schloss Opfer unter moldauischen Zivilisten nicht mehr aus. Das ISW schloss daraus, dass Russland die Nachbarstaaten bewusst in den Konflikt hineinziehen will.

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