
Am 14. September feuerte eine russische Kriegsfregatte zwei Signalraketen auf einen Hubschrauber der dänischen Streitkräfte ab. Der Vorfall veranlasste Verteidigungsminister Jeppe Bruus, eine Notlage-Sitzung im Folketing einzuberufen und den russischen Botschafter nach Kopenhagen zu bestellen.
Bruus erklärte: „Wir bestellen den Botschafter ein. Das ist ein äußerst unprofessionelles Verhalten der Besatzung. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Hubschrauber zu kontaktieren. Wir nehmen das sehr ernst, aber wir sind noch nicht an dem Punkt angelangt, an dem Artikel 4 oder 5 des NATO-Vertrags angewendet werden müssen.“ Artikel 5 sieht die kollektive Verteidigung der Allianz vor. Artikel 4 ermöglicht Konsultationen über Sicherheitsfragen.
Premierministerin Mette Frederiksen bezeichnete den Vorfall als „ernst“ und unterstützte die maßvolle diplomatische Reaktion statt einer militärischen Eskalation.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie