
Ein russisches Schiff transportierte gepanzerte Mannschaftstransportfahrzeuge nach Mali durch den Ärmelkanal unter Missachtung westlicher Sanktionen, wie eine von der BBC berichtete Satellitenbildanalyse zeigt.
Analysten identifizierten das Schiff mit Militärausrüstung auf dem Weg nach Westafrika durch westeuropäische Gewässer.
Russland hat seine militärische und paramilitärische Präsenz in der Sahel-Region — insbesondere in Mali, Burkina Faso und Niger — nach dortigen Staatsstreichen und dem Abzug westlicher Truppen stetig ausgebaut.
Die Lieferung verdeutlicht die Grenzen westlicher Sanktionen. Malis Militärjunta hat militärische Ausrüstung von russlandnahen Gruppen erhalten. Westliche Regierungen haben wiederholt Bedenken geäußert, ohne wirksame Gegenmaßnahmen zu finden.
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