
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni wirkte nach der WM-Finalniederlage gegen Spanien im MetLife Stadium völlig erschöpft bei der Pressekonferenz. Der emotionale Coach konnte seine Gefühle beim Sprechen über die schmerzhafte Niederlage nicht verbergen und deutete an, dass seine Zukunft als Nationaltrainer möglicherweise auf dem Spiel steht.
Scaloni hatte Argentinien zu bemerkenswerten Erfolgen geführt, darunter die Copa América und der WM-Triumph 2022 in Katar. Die Niederlage am Sonntag — 1:0 gegen Spanien nach Verlängerung — ist die erste WM-Finalniederlage Argentiniens unter seiner Führung in vier Jahren.
Unter Tränen lobte Scaloni seine Spieler und erkannte die Überlegenheit Spaniens an. „Diese Gruppe hat alles gegeben. Manchmal reicht das nicht. Ich brauche Zeit, um über das Nächste nachzudenken." Dann verließ er die Konferenz ohne weitere Fragen.
Der emotionale Abgang löste sofort Spekulationen darüber aus, ob er im Amt bleiben wird. Sein Vertrag mit dem argentinischen Fußballverband läuft noch bis zum Ende des aktuellen Zyklus, doch der tränenreiche Abgang wirft Fragen auf.
Was auch immer Scaloni entscheidet — sein Erbe ist gesichert. Er kam 2018 als relativ unbekannter Trainer und führte Argentinien zur Copa América und zum WM-Titel 2022. Der Vize-Weltmeister-Platz 2026 mindert diesen Erfolg nicht.
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