Seoul droht mit weiteren Schritten, falls Ukraine sich für nordkoreanische Kriegsgefangene nicht entschuldigt
Südkoreas Präsident Lee Jae Myung warnte am 2. Oktober 2026, Seoul werde weitere Maßnahmen ergreifen, wenn die Ukraine sich nicht für den diplomatischen Streit um nordkoreanische Kriegsgefangene entschuldigt. Lee warf Kiew zudem vor, einen Krieg auf der koreanischen Halbinsel provozieren zu wollen.
Streit um nordkoreanische Kriegsgefangene in der Ukraine
Der Streit dreht sich um den Umgang mit und die öffentliche Zurschaustellung von nordkoreanischen Soldaten, die an der Seite russischer Truppen gefangen genommen wurden. Seoul protestiert scharf und sieht darin ein ernstes diplomatisches und sicherheitspolitisches Risiko für die koreanische Halbinsel.
Geopolitische Folgen für Korea
Die nordkoreanischen Truppen, die gemeinsam mit russischen Einheiten eingesetzt wurden, schaffen eine direkte Verbindung zwischen dem Ukraine-Krieg und der Sicherheit der Halbinsel. Jede öffentliche Zurschaustellung gefangener Nordkoreaner gilt als Provokation, die unberechenbare Reaktionen Pjöngjangs auslösen könnte.
