Serbische Behörden haben einen hochrangigen Militäroffizier, dem zuvor Kriegsverbrechen aus den Balkankonflikten der 1990er Jahre vorgeworfen wurden, zum zweiten Mal verhaftet. Die neue Verhaftung steht im Zusammenhang mit Ermittlungen zu mutmaßlichen illegalen Waffenlieferungen — Ermittler verweisen auf Kanäle, über die möglicherweise Waffen für den Ukraine-Krieg geliefert wurden.
Der General, der in lokalen Medien von Kritikern als umstrittener Kriegskommandant bezeichnet wurde, hatte zuvor wegen Verfahrensverzögerungen eine rechtskräftige Verurteilung vermieden. Die Behörden berichten, dass in diesem Jahr neue Beweise auftauchten, die ihn mit einem Netzwerk verbinden, das beschuldigt wird, Militärmaterial umgeleitet zu haben.
Der Fall hat internationale Aufmerksamkeit erregt, da er mögliche Konsequenzen für die Durchsetzung von Waffenembargos und Serbiens Beziehungen zur EU und zur Ukraine haben könnte.
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