Südkorea droht der Ukraine mit Maßnahmen wegen Offenlegung von DVRK-Gefangenen
Südkoreas Präsident Lee Jae-myung drohte am Freitag mit weiteren Maßnahmen gegen die Ukraine, sollte Kiew weiterhin eine Geheimhaltungsvereinbarung zur Übergabe zweier gefangener nordkoreanischer Soldaten ablehnen und sich nicht öffentlich entschuldigen.
Forderungen Seouls
In einem Post im sozialen Netzwerk X erklärte Präsident Lee, sollte die Ukraine die Fakten weiter nicht anerkennen und keine öffentliche Entschuldigung aussprechen, würden weitere Maßnahmen ergriffen. Er konkretisierte diese nicht.
Hintergrund: nordkoreanische Kriegsgefangene
Im Mittelpunkt des diplomatischen Streits stehen zwei nordkoreanische Soldaten, die von ukrainischen Kräften gefangen genommen wurden. Seoul behauptet, mit Kiew eine Vereinbarung über die vertrauliche Handhabung der Informationen getroffen zu haben. Lees Äußerungen spiegeln auch die Sorge Seouls über ukrainische Aussagen wider, die auf eine mögliche künftige militärische Konfrontation zwischen Süd- und Nordkorea hindeuten.
